DB0ZU 2 m: Nutzerhinweise
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Auftastung:
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mit 1750 Hz-Rufton, Dauer >= 0,6 Sekunden;
kein Sub-Ton erforderlich
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Kennungswiederholzeit:
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120 Sekunden; erste Kennung unmittelbar nach der Erstauftastung mit 1750 Hz-Rufton.
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Telegrafie-Tonhöhe:
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1136 Hz
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Sender-Haltezeit:
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4 Sekunden, ab Nutzersignal-Ende
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Auftastung ohne Rufton:
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bis <= 14 Sekunden, ab Nutzersignal-Ende, bzw. 10 Sekunden nach dem Tx-Abfall.
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Wartezeit bis zum Rogerpiep:
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>= 0,2 Sekunden, ab Nutzersignal-Ende (=Squelchabfall);
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Zweiton-Rogerpiep:
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1. Ton: 440 Hz Referenz, Dauer 0,1 Sekunden
2. Ton: S-Wert-abhängig zwischen 440 Hz (Kammerton „A“) und
max. 3000 Hz, Dauer 0,18 s, Auswertung: Spitzenwert des
Durchganges;
Tiefer Ton: schlechte Übertragungsqualität (niedriger S-Wert);
Hoher Ton: gute Übertragungsqualität (hoher S-Wert)..
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Sprechzeitbegrenzung:
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150 Sekunden (2 ½ Minuten), Mahnung als 2-Ton Klingel während und am Ende des Durchganges; löst auch den „Testbetrieb“ (siehe Antennen-Diversity) mit automatischer Eigenpeilung während des Durchganges aus; anschließend werden die Werte des „langen Rapportes“ in Telegrafie ausgegeben (siehe „Ruftondauer >= 5 Sekunden“). Der Sender wird nach der 2. Mahnung abgeschaltet: Telegrafie: „AR SK“:
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Timeout:
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Die Timeout-Zeit beträgt 5 Minuten. Das abgefallene Relais kann mit dem 1750 Hz-Rufton wieder geöffnet werden.
Der Betreiber kann die Sprechzeitbegrenzung fernbedienbar abschalten.
Mit der Ausgabe des Rogerpieps wird der Sprechzeit-Timer zurückgesetzt.
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Rundspruch:
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Während des DL0BS-Rundspruches, montags von 19:30-20:15 Uhr, wird die Sprechzeitbegrenzung durch die Relaisfunkuhr automatisch abgeschaltet; PA-Leistung 36 W.
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Süddeutsche Wetterrunde:
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Zu Beginn der Wetterunde, samstags und sonntags um jeweils 8:15 Uhr, wird die Temperaturmessung ausgelöst und die Sprechzeitbegrenzung abgeschaltet. Um 8:30 Uhr wird diese wieder eingeschaltet.
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Antennen-Diversity:
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Wegen der DWD-Störungen außer Betrieb !
Die Antennen-Diversity-Einrichtung verbessert die schwierigen Empfangsbedingungen am gegebenen Standort erheblich.
Auf der Zugspitze sind 4 räumlich versetzte Empfangsantennen installiert. Während die Nordantenne als Rundstrahler (vertikaler Sperrtopf) ausgeführt ist, haben die übrigen Antennen eine Richtcharakteristik (vertikal polarisierte 2-el Yagi). Alle 4 Antennen sind über einen Halbleiter-Antennenschalter mit dem Relaisempfänger verbunden. .
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Suchlauf:
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Wenn kein Signal empfangen wird, arbeitet die Einrichtung im sog. Suchlauf-Betrieb. Er startet 0,3 Sekunden (die Zeit wird noch optimiert) nach dem Squelchabfall des Relaisempfängers. Dabei werden alle 4 Antennen, zeitlich nacheinander, mit dem Relaisempfänger verbunden. Das entspricht der ständigen Rotation einer herkömmlichen drehbaren Richtantenne mit einer Umlaufzeit von nur 0,6 Sekunden. Wird vom Empfänger ein Signal detektiert, erfolgt der Übergang in den Test-Betrieb:
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Testbetrieb:
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In diesem etwa 1,5 Sekunden dauernden Antennenumlauf, mit der Nordantenne beginnend, werden die Signale der einzelnen Antennen durch S / N-Messungen (=Signal-Geräuschabstand, Mittelwertsbildung aus 6 Messungen im zeitlichen Abstand von 20 ms) analysiert. Durch Vergleich der zwischengespeicherten Messwerte wird die „Optimalantenne“ ermittelt, welche dann automatisch mit dem Relaisempfänger verbunden wird.
Bei rauscharmen Signalen >1,5 uV an der Nordantenne erfolgt kein Testbetrieb; das Signal wird dann über die Nordantenne empfangen.
Im Testbetrieb, ca. 1,5 Sekunden lang, können bei schwachen Signalen Unterbrechungen auftreten. Es wird den Relaisnutzern deshalb empfohlen, den ersten Satz zweimal zu sprechen.
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Normalbetrieb:
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Nach dem Testbetrieb bleibt der Relaisempfänger unverändert mit der vorher ermittelten „Optimalantenne“ verbunden. Der S-Wert wird ständig überwacht und der Bestwert (maximum hold) für die Rapport- bzw. Rogerpiep-Ausgabe gespeichert.
Ein 1750 Hz-Rufton löst den „Testbetrieb“ mit anschließender Rapportausgabe aus – siehe „Rufton 1750 Hz, während eines Durchganges“. Nach dem Squelchabfall des Relaisempfängers kehrt die Einrichtung in den Betriebszustand „Suchlauf“ zurück. Bei örtlichen Störungen kann der Relaisbetreiber einzelne Empfangsantennen ferngesteuert abschalten.
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Erweiterter Benutzerzugang:
Rufton 1750 Hz, während eines Durchganges: [„Optimalantenne“] und Rapport abfragen:die negative Ruftonflanke löst einen Antennenumlauf (siehe „Testbetrieb“) mit der Neueinstellung der „Optimalantenne“ aus: Eigenrapport: Rufton- und PTT-Taste eine Sekunde bzw. fünf Sekunden gleichzeitig drücken, anschließend PTT-Taste >=2 Sekunden halten.
Fremdrapport (Überlagerung eines fremden Signals – Voraussetzung ist, dass das eigene Signal stärker aus das Fremdsignal ist): Rufton- und PTT-Taste eine Sekunde bzw. fünf Sekunden gleichzeitig drücken und gleichzeitig loslassen.
Ruftondauer < 5 Sekunden = „kurzer Rapport“:
Am Ende des Durchganges werden Optimalantenne (N O S W für Nord, Ost, Süd, West) und Rapport vor dem Rogerpiep in Telegrafie ausgegeben.
Ruftondauer >= 5 Sekunden = „langer Rapport“:
Ausgabe von „Optimalantenne“ und S-Wert, "/", sowie alle 4 Antennen-Pegel relativ zur „Optimalantenne“; die „Optimalantenne“ hat immer den Wert 9. Die Telegrafieausgabe erfolgt unmittelbar nach dem „Testbetrieb“; der NF-Pegel des Anwendersignals wird dabei um 20 dB reduziert.
Auswertung:
Der S-Wert wird aus dem Spitzenwert (Geräuschmessung) des jeweiligen Durchganges („maximum hold“) ermittelt. Es werden die Stufen 0 bis 9 und „P“ für S9-plus in Telegrafie ausgegeben. S9 entspricht einem Empfangspegel von ca. 3 uV. Im Gegensatz zur üblichen S-Wert-Kalibrierung beträgt die Stufung nur 3 dB und nicht 6 dB – siehe Tabelle S-Meter.
Die relativen Antennenpegel des „langen Rapportes“ entsprechen dem Mittelwert, der aus 6 Messwerten pro Antenne ermittelt wird.
Abfrage der Außentemperatur:
Der DTMF-Ton mit der Ziffer "2" (oder "5", "8) löst die Temperaturmessung aus. Dialer-Taste und PTT länger als 3 Sekunden drücken! Etwa 0,5 Sekunden nach dem Loslassen der Tasten ist die folgende Telegrafieausgabe zu hören:
„WX TEMP IS P/M xx G“.
„P“ steht für plus, „M“ steht für minus, „G“ steht für Grad Celsius, xx ist die Temperatur, zweistellig.
Zeitgesteuerte Bakenfunktionen:
Sofern DB0ZU nicht belegt ist, meldet sich das Relais zu bestimmten Zeiten als Bake – siehe „DB0ZU / 2 m als Bake“;
Stundengong, Halbstundengong, Viertelstundengong.
Fernbedienung (kein Nutzerzugang):
- Sende- und Empfangsfrequenz im 12,5 kHz-Kanalraster;
- Rx-Squelch-Pegel in 10 Stufen;
- Tx-Leistung in 10 Stufen;
- 28 Betriebseinstellungen,
wie z.B. Fernabschaltung, Bandbreitenumschaltung, NF-AGC, ständige
Rapportausgabe, Messroutinen, Tx-Dauerträger für Ausbreitungsmessungen.
Ein- und Ausschalten von zeitgesteuerten Funktionen;
5 Fernmessungen: Trafospannung, Tx-Richtkoppler: vorlaufende Tx-Leistung,
rücklaufende Tx-Leistung (VSWR), RxLo-Pegel, Innentemperatur.
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