DB0ZU Aktuelles und Veranstaltungen

   
   
 

Aktuelles:


07.06.2010
Seit Freitag, 4.Juni - 15.00 Uhr, ist das 70cm-Relais auf der Zugspitze wieder QRV. Es musste am 17. Mai wegen eines starken örtlichen Störsignals abgeschaltet werden. Leider befindet sich die Duobandantenne am Westgipfel im Einflussbereich mehrerer Störquellen, die von uns nicht beseitigt werden können. Es muss daher damit gerechnet werden, dass das 70cm-Relais gelegentlich abgeschaltet wird oder mit verminderter Sendeleistung arbeitet. Beim 2m-Relais kann die Störung dazu führen, dass die empfangseitige (Uplink) Westantenne für die Antennendiversity nicht zur Verfügung steht. Dann ist der Empfang aus einigen Richtungen beeinträchtigt.
Peter Baier, DJ3YB



20.05.2010

Hallo, wegen eines starken Störsignals an der Westantenne musste ich das 70cm-Relais am 17.5.2010, 21.48 Uhr, abschalten. Das Relais wurde durch das QRM ständig aufgetastet. Die gleiche Störung wurde bereits am 11.5.2010 am 2m-Relais beobachtet. Durch Trennung der Westantenne von der empfangsseitigen Diversity konnte die Störung am 11.5.2010, 10.13 Uhr, auf 2m behoben werden. Damit wird DB0ZU-2m empfangsseitig nur noch mit der Antenne am Münchner Haus betrieben. Als Störungsursache wird entweder ein Kabelbruch an einem Koaxstecker oder störendes DWD-Messgerät vermutet. Sobald sich das Wetter gebessert hat und der Westgipfel zugänglich ist, wird an der Störungsbeseitigung gearbeitet.
Vy 73, Peter DJ3YB

01.08.2009
Das getaktete Störsignal ist seit dem 27. Juli 2009 nicht mehr aktiv. Der Empfänger von DB0ZU-70cm arbeitet seitdem wieder mit der normalen Empfindlichkeit.
vy 73 de Peter DJ3YB

20.07.2009
"Seit einigen Wochen wird DB0ZU-70cm durch ein örtliches externes Signal gestört. Dieses desensibilisiert den Empfänger im Sekundentakt, so dass schwächere Stationen nur noch stark zerhackt über das Relais zu hören sind. Sobald sich das Wetter stabilisiert hat, soll die Störquelle geortet und eine Entstörung versucht werden. Möglicherweise ist dazu eine Veränderung des Antennenstandortes nötig. Das 23cm-Relais arbeitet derzeit wieder mit der Dosenantenne am alten Standort. Sie hat einen Abstrahlwinkel von 120° und ist nach NO (München) ausgerichtet."
Vy73, Peter (DJ3YB)

Hallo, seit heute Mittag, 13.5.09, ist DB0ZU / 2m nur noch sehr schwach zu hören: in Gilching, 8 El Yagi: -20 dBuV, normal +32 dBuV.
Die heute mit der Fernbedienung ausgelöste Fernmessung ergab einen sehr hohen SWR-Wert. Damit trat der schon lange befürchtete Kabelriss ein - siehe Website, "Aktuelles". Der meterhohe Schnee auf dem Dach des Münchner Hauses hat sich durch die Schneeschmelze in Bewegung versetzt und das quer auf dem Dach liegende Kabel mitgerissen. Eine dauerhafte Reparatur ist derzeit wegen der Schneemassen noch nicht möglich. Damit der Rundspruch abgestrahlt werden kann, werde ich mich mit DL1PN (und ??) um eine provisorische Lösung bemühen. Wegen des starken Störnebels auf der Wetterstation wird das Relais aber ziemlich unempfindlich sein.
Vy73, Peter


Am 24. Dezember installierten Peter Neumann, DL1PN, und Josef Porer, DL4MJ, die 23 cm-Dosenantenne an der Nordecke des DWD-Turms auf der Zugspitze. Durch den außergewöhnlichen Einsatz der beiden OM's am Heiligen Abend sind nach der Turmsanierung alle 3 Relais auf Deutschlands höchstem Berg wieder in Betrieb.

Ablauf der Bauarbeiten am Turm der Wetterstation

Ende März 2008 erhielt DJ3YB vom Deutschen Wetterdienst (DWD) die Nachricht, dass die Brüstung des DWD-Turms dringend saniert werden müsse und wir unsere Antennen vor Baubeginn im Frühsommer vorübergehend abzubauen hätten. Am 14. Juni 2008 begannen wir - nach einigen bauplanungsbedingten Verzögerungen - mit den Demontagearbeiten. Peter Neumann - DL1PN, Andi Fickl - DB5FA sowie Peter Baier - DJ3YB, entfernten die 23 cm- und alle 2 m-Antennen (Sendeantenne und 3 Diversity-Antennen) vom Turm. Um den Weiterbetrieb auf 2 m zu ermöglichen, wurde die bereits 1979 gebaute Weiche installiert und die am Münchner Haus abgesetzt angebrachte Sperrtopfantenne (über 37 m Kabel) als gemeinsame Sende- und Empfangsantenne genutzt. Die damit gemachten Erfahrungen zeigen, dass diese Anordnung in Bezug auf den Empfangsstörpegel (durch die DWD-Messgeräte) große Vorteile hat und die Empfangsreichweite verbessert. Die sendeseitig schlechtere Ausleuchtung einiger Sektoren muss dabei in Kauf genommen werden. Die Anordnung wird auch künftig beibehalten.

Nachdem sich der Baubeginn aus verschiedenen Gründen nochmals bis Mitte September verzögert hatte, konnte die 70 cm-Antenne bis zum 6. September am alten Standort weiter betrieben werden. An diesem Tag demontierten Matthias Roski, DC1MRM, und DJ3YB die restliche Antenne und alle noch am Turm verbliebenen Koaxkabel. Als Notbehelf für 70 cm schraubten wir eine Sperrtopfantenne an einen vorhandenen Felsanker des Westgipfels, nur 40 cm über dem Felsen. Den Rest der Sanierungsvorbereitung erledigte DL1PN mit seinem Sohn am 9. September mit der Demontage des schweren Antennenträgers. Die Bauarbeiten dauerten bis zum Ende der ersten Dezemberwoche. Die Zeit bis zum Wiederaufbau des 23 cm-Relais nutzte DJ3YB zur Instandsetzung des in die Jahre gekommenen Grundgeräts. Ferner waren Verhandlungen im Bauamt Weilheim und beim DWD in Oberschleißheim zur Wiedererlangung der Antennengenehmigung zu führen.

Durch eine Beobachtung in der Wetterstation wurden DWD-Mitarbeiter wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch unseren Geräteschrank verängstigt. Um den Sachverhalt zu klären besorgte sich DJ3YB das EMVU-Messgerät des Distrikts und fuhr damit am 17. Dezember auf die Zugspitze. Mit gemessenen 1 bis 2 V/m am Arbeitsplatz und einem Spitzenwert von 4 V/m (am Fenster) werden die Gesundheits- und HSM-Grenzwerte deutlich unterschritten. Der Verdacht der Gesundheitsgefährdung konnte somit ausgeräumt werden. Die Fahrt am 17. Dezember nutzte DJ3YB ferner zum Wiederaufbau von DB0ZU-23. Beim Blick aus dem Fenster musste er die betrübliche Feststellung machen, dass sich das Koaxabel der 2 m-Antenne am Münchner Haus von der Befestigung am Falz des Blechdachs gelöst hatte. Es liegt nun diagonal auf dem Dach und es besteht die Gefahr, dass es durch die tonnenschwere Schneelast vom Dach gedrückt wird und reißt. Eine Reparatur ist erst nach der Schneeschmelze, Mitte 2009, möglich. Wie eingangs bereits berichtet, konnte das 23 cm-Relais mit der Montage der Antenne am Heiligen Abend wieder in Betrieb genommen werden. DB0ZU ist nun nach der Bausanierung wieder vollständig QRV.
Peter Baier, DJ3YB

2m-Kabelhalterung gerissen



70cm Notantenne



DWD-Turm